Fortbildung

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DER CRANIOSACRALE RHYTHMUS IM SHIATSU 

TEIL 1

Die Craniosacrale Arbeit ist aus der Osteopathie entstanden und hat sich zu einer Behandlungsform entwickelt, die sowohl als eigenständige Therapie gilt, wie auch ergänzend zu anderen manuellen Behandlungsformen eingesetzt werden kann.

Der Craniosacrale Ansatz beinhaltet, wie beim Shiatsu auch, das Verständnis von energetischer Schwingung, ganzheitlicher sanfter Berührung und die Ansprache verschiedener Schwingungsebenen. Vorwiegend werden Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) behandelt und der Craniosacrale Rhythmus erspürt. Dieser wird auch als „Atem des Lebens“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um die rhythmische Bewegung der cerebrospinalen Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark schützend umgibt. Dieser Rhythmus kann, wie auch der Atemrhythmus und der Herzschlag am ganzen Körper erspürt werden.

Im Shiatsu wie auch in der Craniosacralen Arbeit erleben wir den energetischen Raum, das Energetische Feld, Tiefe der Berührung, tiefe Entspannung, Stille, Essenz… Wir lernen der inneren Bewegung zu lauschen, mit unserer Berührung zu begleiten, mit dem Rhythmus mitzuschwingen…

In meiner Praxis verbinde ich beide Behandlungsansätze miteinander. Gerne möchte ich meine Erfahrungen weitergeben. Besonders die Elemente, die leicht ins Shiatsu integrierbar und auf dem Futon auszuführen sind.

Die Themen für die beiden Tage sind:

  • Erspüren des Craniosacralen Rhythmus
  • Craniosacrale Grundtechniken/Strukturelle Grundbehandlung – und wie können diese in die Shiatsu-Behandlung einfließen.

 

Kursgebühr: € 220,- // Kurszeiten: 10 – 18 Uhr

KursOrtDatumLeitung
20318WienDi 16.10.18 – Mi 17.10.18Gisela Busch

MOVEMENTSHIATSU  – MODUL 1 – Sprache und Körperbewusstsein 

 Das Ziel dieses Moduls ist es zu vermitteln, wie wir eine Körper-Behandlung nützen können, um Klienten in ihrer persönlichen Entwicklung und im Umgang mit chronischen Problemen zu unterstützen.
Ein Zustand wird chronisch, wenn er Teil des Selbstbildes einer Person wird. Dies bedeutet üblicherweise, dass es einen unbewussten Widerstand gegen Veränderung gibt, der den therapeutischen Prozess beeinträchtigen kann. Es bedeutet auch, dass die Klienten selbst aktiver werden müssen um eine Veränderung zu ermöglichen.Movement Shiatsu schließt Atemübungen und Bewegungsexperimente in die Behandlung mit ein, die den Klienten helfen können sich der Teile ihrer selbst bewusst zu werden, die nicht integriert sind. Die Klienten können der Praktikerin/dem Praktiker Feedback geben, wo sie Unterstützung benötigen um mit diesem Bereich in Kontakt zu kommen. Die Behandlung wird dadurch auch zu einem Prozess der Selbst-Erforschung, in dem die Klienten Werkzeuge in die Hand kriegen, um diese Arbeit eigenständig fortzusetzen und in ihr tägliches Leben zu integrieren.Movement Shiatsu wurde von Bill Palmer auf Grund seiner jahrelangen Arbeit mit Menschen mit Behinderung entwickelt. Der Fokus liegt vor allem darauf, die Klienten darin zu unterstützen, ihr Selbstbild zu ändern und dorthin zu schauen, wo sie sich kompetent, lebendig und stark fühlen

Die TeilnehmerInnen lernen:

  • Ihre Sprache auf eine Art und Weise einzusetzen, die das Körperbewusstsein der Klienten fördert.
  • Verstehen, wie Person und Körper als eine Gemeinschaft autonomer Akteure gesehen werden können.
  • Bewegung und Stimme zu nützen, um unterschiedliche Aspekte des Körpers „in der 1. Person sprechen zu lassen“ anstatt sie mit Hilfe des  verbalen Selbst zu beschreiben.
  • Zwischen linker Gehirnhälfte, rechter Gehirnhälfte und dem „Bauchhirn“ zu unterscheiden und die Klienten darin zu unterstützen alle drei Formen der Intelligenz zu nützen.
  • Die Sprache, den Dialog und das Feedback in die Körperarbeit zu integrieren.

Im Folgenden wird die Arbeit mit einer Meridian-Familie beschrieben, die in Verbindung steht mit dem Erlernen der Fähigkeit von Kleinkindern ihren Körper wahrzunehmen und zu bewegen. Diese Familie ist wichtig, um Klienten zu unterstützen Körperbewusstsein zu entwickeln und bewusst mit ihren Mustern zu experimentieren.

  • Sie besteht aus Magen/Dickdarm (YangMing) und Milz/Lunge (TaiYin):
  • Die Entwicklung der Meridiane YangMin und TaiYin in der Kindheit.
  • Arten der Berührung und Formen der Beziehung, die YangMing (Interaktive Berührung) und TaiYin (Haustür-Berührung – Front Door Touch) unterstützen.
  • Übungen aus dem Inneren Qigong, die YangMing und TaiYin entfalten.
  • Lernen, das parasympathische Nervensystem zu stimulieren.
  • Lernen, mit den Entwicklungsfunktionen von Magen und Dickdarm zu arbeiten um Klienten darin zu unterstützen zu erkennen, was sie brauchen und loszulassen, was sie nicht brauchen.

 Diese Lern-Resultate betreffen Aspekte der Experimentellen Anatomie (Experiential Anatomy), die sich auf diese Meridian-Familie bezieht. Experimentelle Anatomie lehrt nicht nur spezifisches anatomisches Wissen, sondern auch, Körperteile wahrzunehmen, zu bewegen und den Beitrag zu spüren, den ein Körperteil zu unserer Energie und dem Empfinden von uns Selbst leistet. Diese Erkenntnisse können zum Teil auch den online Ressourcen zur Experimentellen Anatomie entnommen werden.

  • Lernen, die inneren Organe wahrzunehmen und ihre Unterstützung für Bewegung zu spüren.
  • Lernen, Klienten darin zu unterstützen, ihre inneren Organe wahrzunehmen und zu spüren, wie der Körper sich bewegen kann, um die Bewegung der inneren Organe (Organ-Berührung) zum Ausdruck zu bringen.
    bill-palmerBill Palmer
    war einer der Pioniere der östlichen Körperbeit und des Qigong in Europa in den 1970ern. Die Erkenntnis, dass es in der östlichen Herangehensweise darum geht, innere Kommunikation zu fördern, hat ihn dazu bewogen, zu untersuchen, wie man Menschen unterstützen kann, mit Hilfe des Körpers Zugang zu unterdrückten Persönlichkeitsanteilen zu finden. Viele Jahre lang arbeitete er mit Stimmlehrern in der Tradition von Alfred Wolfson und Roy Hart, studierte Qigong, Developmental Movement Therapy (entwicklungsbezogene Bewegungstherapie), Dramatherapie und begründete die Schule für Erlebnispädagogik, die das Hauptaugenmerk auf das Lernen durch Forschen und Improvisieren richtet. Er hat das sogenannte Movement Shiatsu entwickelt, das er weltweit unterrichtet. Bill spielt und performt regelmässig Improvisationsmusik, was er als eine spielerische Möglichkeit ansieht, den vorherrschenden Verstand abzuschalten und sich spontan mit anderen Menschen zu verbinden.

    theresa-hadlandTeresa Hadland
    ist Körpertherapeutin. Sie hat Shiatsu, Meditation und Yoga in Japan und Großbritannien studiert. Sie erforscht schon ihr ganzes Leben lang Bewegung und auf den Körper zu hören im Tanz in Körperübungen und in der Körperarbeit.
    Teresa hat eine eigene Praxis für Körpertherapie in Großbritannien, sie unterrichtet Shiatsu und “Inner Yoga” und ist Mitglied einer Tanzgruppe. Sie findet, daß Spaß haben ein gute Möglichkeit ist, andere Menschen und alle Teile von sich selbst miteinzubeziehen. Man kann sich selbst dadurch auf spielerische Weise erforschen, was die Herausforderung, mit schwierigen Erfahrungen zu arbeiten, erleichtert.

Kursgebühr: € 360,-/ € 330,- // Kurszeiten: jeweils von 10 – 18 Uhr
Der ermäßigte Betrag gilt für ESI-Diplomierte, Mitglieder des ÖDS, GSD,SGS, FIS

KursOrtDatumLeitung
20518WienFr 15.06.18 – So 17.06.18Bill Palmer, Theresa Hadland

 SEIKI 

„Seiki bedeutet, die menschliche Natur und alle Dinge so zu betrachten wie sie wirklich sind.“ Akinobu Kishi

Seiki ist eine eigenständige Behandlungsweise, die Akinobu Kishi (1949-2012, ehemaliger Meisterschüler von Masunaga), seit 1980 praktizierte und bis zu seinem Tod ständig weiter entwickelte.

Kyoko Kishi lernte Seiki von ihrem Mann und lehrte es an seiner Seite. Nun teilt sie ihren Zugang und ihr Verständnis von Seiki mit uns.
Die Essenz von Seiki ist Resonanz. Sie entsteht aus der Aufmerksamkeit für den Menschen als Ganzes und lässt einen Raum für freies Fließen von Ki entstehen. In diesem Raum findet durch sichtbare oder nicht sichtbare Bewegung eine Selbstregulierung des Ki-Flusses im Körper statt.

Die Grundlagen dafür wird Kyoko mit uns üben und erfahrbar machen, zum Beispiel mit Gyoki, dem Üben der „atmenden Hände“: Es lässt uns gut mit unserer eigenen Ki-Bewegung in Kontakt kommen, tief atmen und erlaubt uns die Ki-Bewegung anderer mit Leichtigkeit und Gelassenheit zu erfahren.

Das stimmt uns ein auf Waki, die offene und raumgebende Berührung im Seiki – oft leicht wie eine Feder oder Schmetterlingsflügel. So entfaltet sich Resonanz.

Dabei ist das Erspüren der „passenden“ Zeit und die „passenden“ Distanz wesentlich. Das zeigt uns Kyoko in ihren Behandlungen und lässt es uns mitspüren.

Literatur: Sei-Ki – In Resonanz mit dem Leben. Das Verborgene in der Kunst des Shiatsu, Pirmoni Verlag 2015

KyokoKyoko Kishi
Praktiziert Seiki seit mehr als 17 Jahren und lebt in Japan. Sie war mit Akinobu Kishi verheiratet und unterrichtete viele Jahre an seiner Seite. Schon seit einigen Jahren hielt sie auch immer wieder eigene Workshops in verschiedenen Ländern, insbesondere zu Themen rund um „Frauengesundheit“.

Kursgebühr: € 280,-/250,-,  Kurszeiten: 10 – 18 Uhr
Der ermäßigte Betrag gilt für ESI-SchülerInnnen, ESI-Diplomierte, Mitglieder des ÖDS, GSD,SGS, FIS

KursOrtDatumLeitungStatus
21917-1WienMi 01.11.17 – Do 02.11.17Kyoko KishiWarteliste
21917WienSa 04.11.17 – So 05.11.17Kyoko KishiWarteliste
21918WienSa 10.11.18 – So 11.11.18Kyoko Kishi

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