ab Stufe 6

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DER CRANIOSACRALE RHYTHMUS IM SHIATSU Teil I 

Die Craniosacrale Arbeit ist aus der Osteopathie entstanden und hat sich zu einer Behandlungsform entwickelt, die sowohl als eigenständige Therapie gilt, wie auch ergänzend zu anderen manuellen Behandlungsformen eingesetzt werden kann.

Der Craniosacrale Ansatz beinhaltet, wie beim Shiatsu auch, das Verständnis von energetischer Schwingung, ganzheitlicher sanfter Berührung und die Ansprache verschiedener Schwingungsebenen. Vorwiegend werden Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) behandelt und der Craniosacrale Rhythmus erspürt. Dieser wird auch als „Atem des Lebens“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um die rhythmische Bewegung der cerebrospinalen Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark schützend umgibt. Dieser Rhythmus kann, wie auch der Atemrhythmus und der Herzschlag am ganzen Körper erspürt werden.

Im Shiatsu wie auch in der Craniosacralen Arbeit erleben wir den energetischen Raum, das Energetische Feld, Tiefe der Berührung, tiefe Entspannung, Stille, Essenz… Wir lernen der inneren Bewegung zu lauschen, mit unserer Berührung zu begleiten, mit dem Rhythmus mitzuschwingen…

In meiner Praxis verbinde ich beide Behandlungsansätze miteinander. Gerne möchte ich meine Erfahrungen weitergeben. Besonders die Elemente, die leicht ins Shiatsu integrierbar und auf dem Futon auszuführen sind.

Die Themen für die beiden Tage sind:

  • Erspüren des Craniosacralen Rhythmus
  • Craniosacrale Grundtechniken/Strukturelle Grundbehandlung – und wie können diese in die Shiatsu-Behandlung einfließen.

Kursgebühr: € 260,- / € 230,- // Kurszeiten: 10:00 – 18:00 Uhr
Der ermäßigte Betrag gilt für ESI-SchülerInnnen, ESI-Diplomierte, Mitglieder des ÖDS

KursOrtDatumLeitung
20319WienDi 15.10.19 – Mi 16.10.19Gisela Busch

WELLMOTHER SHIATSU – Modul 2: Geburt 

Hast Du  den Eindruck dass Dir Kenntnis fehlt um Frauen gegen Ende der Schwangerschaft bei der Vorbereitung auf die Geburt begleiten zu können? Nimmst Du wahr, dass viele Deiner Klientinnen mit Themen die mit ihrer eigenen Geburtserfahrung zu tun haben beschäftigt sind, auch wenn diese 60 Jahre oder mehr zurück liegen?

Dieser Kurs ist genau für Dich wenn Du mit Frauen im dritten Trimester der Schwangerschaft arbeitest, oder dies gerne möchtest, er wird Dir helfen Geburtsvorbereitungssitzungen, ja sogar entsprechende Kurse mit Einbezug der Geburtspartner zu gestalten. Das Modul wird Dir helfen zu entscheiden ob Du  Klientinnen während der Geburt begleiten möchtest, oder einfach Deine Kompetenz auf dem Gebiet vertiefst, wenn Du dies bereits tust. Du wirst verstehen welchen Einfluss die Geburt auf Deine Arbeit in der Zeit nach der Geburt haben wird, sowohl für die Mütter als auch für die Kinder. Tatsächlich, da dieses Ereignis für Mutter und Kind prägend ist für den Rest ihres Lebens wird ein tieferes Verständnis des Geburtsgeschehens von Nutzen sein für die Arbeit mit allen Klienten überhaupt. Es kann Dir möglicherweise helfen mehr über Deine eigene Geburt und deren Auswirkung zu verstehen.

Weiteres zum Kurs

Seit 1999 bringt dieser Kurs alles was Du wissen mußt um in der Lage zu sein, sicher und wirksam mit Frauen im dritten Trimester der Schwangerschaft mit niedrigem oder höherem Risiko zu arbeiten, die Geburt zu begleiten oder Sitzungen sowie Kurse für Schwangere und ihre Partner zur Geburtsvorbereitung zu gestalten.   Im Verlaufe des Moduls wirst Du eine Unterrichtssequenz zur Geburtsvorbereitung gestalten. Nach dem Kurs hast Du die Gelegenheit mit Supervision an Fallstudien zu arbeiten, falls Du das wünscht. Dies wird es Dir ermöglichen, die neuen Techniken in Deine Arbeitsweise zu integrieren. Wenn Du die Fallstudien und ein Projekt zu allen Modulen abgeschlossen hast, wird Dir das Wellmother Diplom ausgestellt, und Du wirst eine ganzheitliche Schwangerschafts- und Geburtsbetreuung anbieten können. Du hast ausserdem die Möglichkeit, sich im Wellmother Therapeutinnenregister eintragen zu lassen.

Details zum Kurs

Am letzten Tag des Kurses haben alle TeilnehmerInnen die Möglichkeit, in Kleingruppen mit einer schwangeren Klientin zu arbeiten, um sofort damit beginnen zu können, das neu erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen und in die eigene Arbeit zu integrieren. Dieser Kurs ist eines von drei vertiefenden Wellmother Modulen, die auf dem Grundlagen-Kurs aufbauen. Voraussetzung für die Teilnahme ist daher der Besuch des Grundlagen-Kurses (ESI, April 2018 oder „Basismodul“ an der Shambhala Shiatsu Schule in den Jahren davor)
Jedes Modul ist in sich abgeschlossen, die Module können in beliebiger Reihenfolge besucht werden:

  • Well Mother 3: Postnatale Zeit und Babys erstes Lebensjahr (2020)
  • Well Mother 1: Schwangerschaft (Oktober 2021)
  • Well Mother 2: Geburt und Wochenbettzeit (2022)

Nach dem Besuch aller vier Kurse, dem Verfassen von Fallstudien und einer Abschlussarbeit erhältst Du das Diplom ‚Well Mother Maternity Shiatsu“. Detailinfos zu den Vorgaben für die Fallstudien erfolgen während des Kurses.

Kursgebühr: € 480,- / € 440,- // Kurszeiten: Donnerstag 14–19, Freitag und Samstag 9–18, Sonntag 9–17
Der ermäßigte Betrag gilt für ESI-SchülerInnnen, ESI-Diplomierte, Mitglieder des ÖDS

KursOrtDatumLeitung
20719WienDo 24.10.19 – So 27.10.19Suzanne Yates

FASZIENARBEIT UND SHIATSU III

Wenn sich die Faszien zusammenziehen und sie dadurch in ihrer Funktion eingeschränkt sind, entstehen Schmerzen, Kontraktionen, Bewegungseinschränkungen, Organfunktionsstörungen und Haltungsschäden.
Energetisch gesehen, nehmen die Faszien eine Sonderstellung ein: Sie liegen zwischen den dichteren Strukturen (Knochen, Muskeln, Sehnen) und den Strukturen der emotionalen, mentalen und geistigen Ebenen.
Da auch die Meridianenergie auf der Ebene der Faszien fließt, ist ihr freier Fluß von ihrem Zustand abhängig. Das Lösen der Faszien normalisiert also nicht nur das Bewegungsvermögen, sondern erlaubt auch im erweiterten energetischen Bereich eine Rückkehr zum normalen Schwingungspotential, d.h. zu Kommunikation und Reaktion mit und zwischen verschiedenen Ebenen.

In Teil 1 und 2 der Faszienarbeit lernten die TeilnehmerInnen eine Reihe von Faszien-Release Techniken und wie sie in eine Shiatsubehandlung integriert werden können. Dabei wurden alle Shiatsu-relevanten Werkzeuge wie zum Beispiel Boshin, Kyo/Jitsu Bewegung, Meridianfunktionen, Modelling, Mindset mit der Faszienarbeit kombiniert.

Der dritte Teil widmet sich Faszien-Release Techniken für die Neuausrichtung des Beckenbereichs unter besonderer Berücksichtigung der Fehlausrichtung der Beckenknochen und des Kreuzbeins.

Gabriella zeigt neue Techniken zum Lösen von Faszien, um Knochen, Muskeln, Bänder und Sehnen des Beckens in ihre natürliche Ausrichtung zu bringen. Diese Neuausrichtungstechniken sind für die empfangende Person absolut sicher, da nur die sogenannte spezielle Faszienfreigabe „light touch“ angewendet wird.

Diese Arbeit erfordert nicht nur eine sehr präzise Berührung und ein großes Feingefühl, sondern auch die Fähigkeit, den Empfänger/die Empfängerin als Ganzes wahrzunehmen, um diese sehr spezifische und feine lokale Arbeit in sein/ihr energetisches System zu integrieren.

Kursinhalte:

  • Diagnose der Fehlausrichtung des Beckens wie
  • des oberen Darmbeins
  • der Rotation des Kreuzbeins
  • der Torsion (Verwindung) des Keuzbeins

.

Gabriella Poli unterrichtet Shiatsu seit 1989 und ist Mitbegründerin des ESI und des ESI Rom. Sie studierte lange Zeit bei Pauline Sasaki, Cliff Andrews und Saul Goodman.

Kursgebühr: € 360,- / € 330,- // Kurszeiten: 10:00 – 18:00 Uhr
Der ermäßigte Betrag gilt für ESI-SchülerInnnen, ESI-Diplomierte, Mitglieder des ÖDS

KursOrtDatumLeitungStatus
21120WienFr 24.01.20 – So 26.01.20Gabriella Poli

SHIATSU MEETS QUANTENPHYSIK oder „Von einem traditionellen zu einem modernen Verständnis der Meridianlehre“ 

In diesem Workshop zeigt Patrizia die Verbindung von Shiatsu zu modernen Erkenntnissen aus der Quantenphysik.  Dabei müssen wir keine PhysikerInnen sein, um diesen Workshop zu verstehen.

Ausgehend von traditionellen chinesischen und japanischen Modellen  werden wir unterschiedliche Berührungsqualitäten entwickeln, um zu erfahren, wie wir mit Menschen in Resonanz treten und unsere Effizienz verbessern, um somit die Gesundheit zu unterstützen.

Mit allen Sinnen nehmen wir Meridiane als Kommunikationsmittel wahr. Wir verbinden uns mit dem dynamischen Netzwerk oder der „lebenden Matrix“, die zu einer anderen Weltanschauung führt.

Indem wir das elektromagnetische Feld des Menschen über Meridiane ausgleichen, können wir die systemischen Abwehr- und Reparaturmechanismen des menschlichen Körpers beeinflussen.

Die Themen umfassen:

  • Unterschiedliche visuelle Einstellungen
  • Verschiedene Techniken, Rhythmen und Denkweisen
  • Eröffnungs- und Abschlussrituale
  • Das Bindegewebe und wie es funktioniert
  • Das elektro-magnetische Feld – wie wir unseren Zugang zu Diagnose und Behandlung maximieren können
  • Die quantenmechanische Eigenschaft der Verschränkung  und wie man sie im Shiatsu benützt

Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ein persönliches Shiatsu-Sitzungsprotokoll zu erstellen, das den eigenen, persönlichen Fähigkeiten am besten entspricht.

Patrizia Stefanini ist Ph.D. in Gesundheitsphysik und arbeitet als Shiatsu-Praktiker und internationaler Shiatsu-Lehrer. 1983 wurde sie Teil der Shiatsu-Welt. Als Schülerin von Wataru Ohashi und später von Pauline Sasaki gründete sie die Esi-Zentren in Mailand und Florenz, wo sie unterrichtet und Behandlungen gibt.
Patrizias Shiatsu hat sich mit Verweisen auf die grundlegenden Theorien der modernen Physik und vor diesem Hintergrund mit einer Entsprechung zu orientalischen Disziplinen und Philosophien zu einer Fülle entwickelt.
Sie ist Autorin von wissenschaftlichen Artikeln, die in Fachzeitschriften wie Journal of Physics und Journal of Acupuncture and Meridian Studies veröffentlicht wurden.

Kursgebühr: € 260,- / € 230,- // Kurszeiten: 10:00 – 18:00 Uhr
Der ermäßigte Betrag gilt für ESI-SchülerInnnen, ESI-Diplomierte, Mitglieder des ÖDS

KursOrtDatumLeitung
20920WienSamstag 08.02.2020 – Sonntag 09.02.2020Patrizia Stefanini

REGULATION UND RESILIENZ FÖRDERNShiatsu und die polyvagale Theorie nach Steven Porges

In der Kindheit wird die Fähigkeit der Selbstregulation durch die elterliche Co- Regulation erlernt. Regulation beschreibt die Fähigkeit aus einer inneren Anspannung und Unruhe in größere Gelassenheit, Stabilität und körperliche Homöostase zu wechseln, während Kompensation den Stress nicht reduziert, sondern nur weniger spürbar werden lässt. Die Kompensation von Stress macht unzufrieden, müde und langfristig krank.

Dieser Kurs vermittelt Shiatsupraktizierenden woran Selbstregulation erkennbar ist und wie sie durch Shiatsu genährt und die Resilienz des Nervensystems gefördert werden kann. So können die Zyklen von Aktivierung und Regulation bei sich selbst und Klienten erkannt und in Richtung einer besseren Reorganisation unterstützt werden. Dies wird durch eine ressourcenorientierte und körperbezogene Gesprächsführung begleitet.

Die Polyvagale Theorie nach Steven Porges ist ein neueres, westliches Erklärungsmodell der Funktion des vegetativen Nervensystems, das in der komplementären Medizin immer größere Bedeutung gewinnt. Während die Traditionelle Chinesische Medizin die Einheit von Körper, Geist und Seele in Form von Wandlungsphasen beschreibt, betrachtet die Polyvagale Theorie diese Einheit aus der Sicht des autonomen Nervensystems. So entstehen zwei, sich ergänzende Blickwinkel auf den Klienten, die für die Diagnose, Behandlung und das beratende Gespräch genutzt werden können.

Kursinhalte:

  • grundlegendes Verständnis von Selbst- und Co- Regulation und der Resilienz des Nervensystems
  • die Umsetzung dieser Informationen in die Shiatsubehandlung
  • 
Resonanz im Shiatsu
  • 
Polyvagale Theorie und ihre Bedeutung für Shiatsu in Bezug auf
  •  die innere Ausrichtung der BehandlerIn
/des Behandlers
  •  die Behandlung von Brustkorb, Nacken, Gesicht und des ventralen Vagus
  •  das Hara und die Behandlung des dorsalen Vagus
die
  •  Qualität der Berührung im Shiatsu
  • ressourcenorientierte und körperbezogene Gesprächsführung
    Über mich
    Ich praktiziere Shiatsu seit fast 30 Jahren, weil mich die nonverbale Kommunikation durch Berührung fasziniert.
    Aus einer inneren Gelassenheit und Ausdehnung entsteht ein klarer, konkreter und physisch tiefgehender Kontakt, der den ganzen Menschen berührt.
    Somatic Experiencing hat mein Verständnis von der Verbindung zwischen Körper und Nervensystem vertieft und bietet mir die Möglichkeit Menschen zu unterstützen, die wenig Zugang zu ihrem Körper haben.

    Vita
    Seit 1992 bin ich Heilpraktikerin und von der Gesellschaft für Shiatsu anerkannte Lehr-Therapeutin.
    Von 1987 bis 1990 habe ich meine Shiatsu-Ausbildung an der Schule für Shiatsu Berlin und Hamburg absolviert. Neben einer Weiterbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin bei Claude Diolosa sind meine wichtigsten Lehrer im Shiatsu Wilfried Rappenecker, Cliff Andrews, Paul Lundberg und Pamela Ferguson.

    Seit 1991 unterrichte ich eigene Kurse, sowie Kurse in allen Teilen der Ausbildung an der Schule für Shiatsu Hamburg. Zusammen mit Wilfried Rappenecker bin ich Co-Autorin der Bücher „Atlas Shiatsu“ und „ Fälle aus der Therapeutischen Shiatsu- Praxis“ erschienen im Elsevier- Verlag. Darüber hinaus bin ich als Dozentin auf deutschen und europäischen Shiatsu- Kongressen tätig.
    Seit 2003 lerne und arbeite ich mit der Traumatherapie Somatic Experiencing (SE) und integriere sie in meine Shiatsupraxis und Lehrtätigkeit. Daraus hat sich eine dreiteilige Weiterbildung Shiatsu bei posttraumatischer Belastung entwickelt. Meine SE- Ausbildung habe ich bei Laurence Heller und Raja Selvam absolviert. Weitere wichtige Lehrer sind Kathy Kain und Peter Levin. Hinzu kommt eine mehrstufige Weiterbildung in Bindungsdynamiken (DARe) bei Diane Poole Heller. Zurzeit befinde ich mich im NARM- Training (NeuroAffektives Beziehungs- Modell) mit Laurence Heller.

Kursgebühr: € 360,- / € 330,- // Kurszeiten: Freitag 14 – 20 Uhr, Samstag, Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr
Der ermäßigte Betrag gilt für ESI-SchülerInnnen, ESI-Diplomierte, Mitglieder des ÖDS

KursOrtDatumLeitung
21320WienFreitag 20.03.20 – Sonntag 22.03.20Meike Kockrick

WELLMOTHER SHIATSU – Grundlagen 

Außerordentliche Gefäße, Menstruationszyklus, Fruchtbarkeit / Kinderwunsch und Schwangerschaft

Dieser Kurs richtet sich an Shiatsu-PraktikerInnen (mit und ohne Erfahrung in der Arbeit mit Frauen während der Kinderwunschzeit und mit Schwangeren), die ein tieferes Verständnis dafür entwickeln möchten, wie wir unsere Klientinnen in diesen besonderen Lebensphasen, die oft gleichzeitig fordernd und anstrengend, aber auch aufregend und wunderschön sind, mit Shiatsu bestmöglich unterstützen können. Den vier Außerordentlichen Gefäßen der „ersten Generation“ kommt hier eine ganz besondere Bedeutung zu – und zwar allen vier, Ren Mai (Konzeptionsgefäß), Du Mai (Lenkergefäß), Chong Mai (Vitalitätsgefäß) und Dai Mai (Gürtelgefäß). Denn diese vier Gefäße ins Shiatsu einzubeziehen, ist sowohl bei Kinderwunsch und Schwangerschaft, als auch bei allen anderen Themen in Zusammenhang mit dem Mutter-Werden und Mutter-Sein ganz besonders wirkungsvoll. Wir werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten kennenlernen, mit denen sich die Außerordentlichen Gefäße gut in die Shiatsu-Arbeit integrieren lassen, sowie Übungen zur Selbstfürsorge und Meditationen praktizieren, von denen sowohl Shiatsu-PraktikerInnen als auch ihre Klientinnen profitieren.

Kursinhalte

  • Beginn der Arbeit mit den Außerordentlichen Gefäßen, insbesondere mit Chong Mai, Dai Mai, Ren Mai und Du Mai und Integration in die individuelle Shiatsu-Arbeit
  • Verständnis des Menstruationszyklus aus Sicht der fernöstlichen Gesundheitslehre
  • Anatomie und Physiologie des Menstruationszyklus – praktisch und erlebbar vermittelt
  • Behandlung bei Menstruationsbeschwerden und -störungen, wie z.B. klumpige, unregelmäßige oder sehr starke Blutungen, PMS
  • Vertiefung der Verbindung zum eigenen Menstruationszykus
  • Unterstützung von Klientinnen nach Fehlgeburt, bei unerfülltem Kinderwunsch oder mit anderen schwierigen Erfahrungen
  • Schwangerschaft aus Sicht der fernöstlichen Gesundheitslehre und relevantes anatomisches und physiologisches Wissen zu Schwangerschaft – praktisch und erlebbar vermittelt
  • Wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels (keine Risikoschwangerschaft), einschließlich verschiedener Behandlungspositionen und Unterstützung bei häufigen Schwangerschaftsbeschwerden, wie z.B. Rückenschmerzen, Beckeninstabilität, Verbindung mit dem Baby und Kindslage
    (Details zu komplexeren Situationen folgen im Modul „Schwangerschaft“)
  • Übungen, die die Qualität der Außerordentlichen Gefäße erfahrbar machen und die sowohl uns Shiatsu-PraktikerInnen als auch KlientInnen guttun

Details zum Kurs

Am letzten Tag des Kurses haben alle TeilnemerInnen die Möglichkeit, in Kleingruppen mit einer schwangeren Klientin zu arbeiten, um sofort damit zu beginnen zu können, das neu erworbene Wissen zur Arbeit mit den Außerordentlichen Gefäßen in die Praxis umzusetzen und in die eigene Arbeit zu integrieren.

Dieser Grundlagen-Kurs ist der erste Teil einer insgesamt 4-teiligen Fortbildung. Er kann für sich alleine besucht werden, ist aber auch die Basis für die drei vertiefenden Wellmother Module zu Spezialthemen. Sie sind jeweils in sich abgeschlossen und können, nach Absolvierung des Grundlagen-Kurses, in beliebiger Reihenfolge besucht werden:

  • Well Mother 3: Postnatale Zeit und Babys erstes Lebensjahr (2020)
  • Well Mother 1: Schwangerschaft (Oktober 2021)
  • Well Mother 2: Geburt und Wochenbettzeit (2022)

Nach dem Besuch dieser vier Kurse, dem Verfassen von Fallstudien und einer Abschlussarbeit erhalten Sie das Diplom ‚Well Mother Maternity Shiatsu“.

Johanna Garnitschnig ist Shiatsu-Praktikerin, Shiatsu-Trainerin und Klinische und Gesundheitspsychologin. Sie hat mehrere Jahre im Sozialbereich mit Menschen mit verschiedenen psychischen Erkrankungen gearbeitet und hat sich in ihrer Shiatsupraxis – neben der Arbeit mit Frauen in den verschiedenen Phasen des Lebens – auf die Behandlung und Begleitung von Menschen mit psychischen Beschwerden spezialisiert.
Johanna arbeitet eng mit Suzanne Yates, der Begründerin von Well Mother, zusammen, hat bei ihr das Well Mother Teacher Training absolviert und unterrichtet dieses Curriculum seit 2015.

Der Well Mother Ansatz geht sehr spezifisch darauf ein, wie wir Frauen in ihrem Wohlbefinden und ihrer Gesundheit unterstützen und das Vertrauen in ihren Körper stärken können. Dabei können wir auf verschiedenste Bedürfnisse, Befindlichkeiten und Beschwerden eingehen und östliche und westliche Sichtweisen integrieren. Besonders intensiv befassen wir uns in der Well Mother Arbeit mit den Außerordentlichen Gefäßen.
johanna_garnitschnig

Kursgebühr: € 480,- / € 440,- // Kurszeiten: Donnerstag 14–19, Freitag und Samstag 9–18, Sonntag 9–17
Der ermäßigte Betrag gilt für ESI-SchülerInnnen, ESI-Diplomierte, Mitglieder des ÖDS

KursOrtDatumLeitung
20420WienDo 30.04.20 – So 03.05.20Johanna Garnitschnig

THE SIX FORMS OF TOUCH („words and hands“)

Die sechs Formen der Berührung

Bill und Theresa zeigen in diesem Workshop welche Möglichkeiten Du in einer Shiatsu-Sitzung hast, KlientInnen in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen, um mit chronischen Problemen bestmöglich umgehen zu können.

Da ein chronischer Zustand Teil des Selbstverständnisses einer Person wird, haben Menschen oft einen unbewussten Widerstand gegen Veränderungen. Die sechs Formen der Berührung sind Methoden, den KlientInnen zu helfen, ihre eigenen Muster zu erforschen und aktiv an einer Shiatsu-Behandlung teilzuhaben.

In diesem Workshop werden wir uns auf zwei Arten der Berührung konzentrieren und eine vierköpfige Meridianfamilie aktivieren, die Shiatsu interaktiver macht. Die Arbeit verwandelt die KlientInnen von passiven EmpfängerInnen der Therapie in aktive SelbsterforscherInnen.

Wir werden zeigen:

  • Wie man Wörter und offene Fragen verwendet, um das Bewusstsein von KlientInnen zu wecken
  • Wie man KlientInnen beibringt, die eigenen Bedürfnisse in der Therapie zu spüren und anzusprechen.
  • Wie Du erkennst, dass Du unbewusste Vereinbarungen mit KlientInnen triffst
  • Wie man persönliche Grenzen klärt und mit bewusster Zustimmung arbeitet
  • Wie man mit Widerstand gegen Veränderung arbeitet
  • Wie man Gespräche in die Körperarbeit integriert, um KlientInnen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken

Die Sitzung wird sowohl zu einem Prozess der Selbsterkundung als auch zur Behandlung, und gibt den KlientInnen praktische Werkzeuge um diese Arbeit an sich selbst im täglichen Leben fortzuführen.

bill-palmerBill Palmer
war einer der Pioniere der östlichen Körperbeit und des Qigong in Europa in den 1970ern. Die Erkenntnis, dass es in der östlichen Herangehensweise darum geht, innere Kommunikation zu fördern, hat ihn dazu bewogen, zu untersuchen, wie man Menschen unterstützen kann, mit Hilfe des Körpers Zugang zu unterdrückten Persönlichkeitsanteilen zu finden. Viele Jahre lang arbeitete er mit Stimmlehrern in der Tradition von Alfred Wolfson und Roy Hart, studierte Qigong, Developmental Movement Therapy (entwicklungsbezogene Bewegungstherapie), Dramatherapie und begründete die Schule für Erlebnispädagogik, die das Hauptaugenmerk auf das Lernen durch Forschen und Improvisieren richtet. Er hat das sogenannte Movement Shiatsu entwickelt, das er weltweit unterrichtet. Bill spielt und performt regelmässig Improvisationsmusik, was er als eine spielerische Möglichkeit ansieht, den vorherrschenden Verstand abzuschalten und sich spontan mit anderen Menschen zu verbinden.

theresa-hadlandTeresa Hadland
ist Körpertherapeutin. Sie hat Shiatsu, Meditation und Yoga in Japan und Großbritannien studiert. Sie erforscht schon ihr ganzes Leben lang Bewegung und auf den Körper zu hören im Tanz in Körperübungen und in der Körperarbeit.
Teresa hat eine eigene Praxis für Körpertherapie in Großbritannien, sie unterrichtet Shiatsu und “Inner Yoga” und ist Mitglied einer Tanzgruppe. Sie findet, daß Spaß haben ein gute Möglichkeit ist, andere Menschen und alle Teile von sich selbst miteinzubeziehen. Man kann sich selbst dadurch auf spielerische Weise erforschen, was die Herausforderung, mit schwierigen Erfahrungen zu arbeiten, erleichtert.

Kursgebühr: € 360,- / € 330,- // Kurszeiten: 10:00 – 18:00 Uhr
Der ermäßigte Betrag gilt für ESI-SchülerInnnen, ESI-Diplomierte, Mitglieder des ÖDS, 
Six Forms of Touch – English

KursOrtDatumLeitung
21020WienFr 22.05.20 – So 24.05.20Bill Palmer, Theresa Hadland

FASZIENARBEIT UND SHIATSU I

Faszie ist der generische Name, der zur Definition aller Bindegewebe in unserem Körper verwendet wird.

Es ist eine einzige glatte Hülle, die sich in einem dreidimensionalen Netz vom Kopf bis zum Fuß ohne Unterbrechung über den gesamten Körper ausbreitet: Sie bedeckt, trennt, stützt, schützt und sorgt für den Zusammenhalt aller Strukturen unseres Körpers (Knochen, Muskeln, Nerven, Organe) , Gefäße, bis auf die Zellebene).

Eine Faszienrestriktion, die durch ein nicht gelöstes Trauma oder Stress verursacht wird, kann zu Schmerzen, Kontraktionen, Bewegungseinschränkungen, Funktionsstörungen von Organen und Körpersystemen und einer Fehlstellung der Körperhaltung führen.

Darüber hinaus sind Faszien aus energetischer Sicht von entscheidender Bedeutung. Sie sind sowohl mit unseren dichteren Körperstrukturen, wie Knochen, Muskeln, Sehnen und Bändern, verbunden als auch mit den erweiterten energetischen Strukturen der emotionalen, mentalen und spirituellen Ebene.

Inhalt des Workshops:

  • Eine theoretische Einführung über Faszien;
  • Faszienfreisetzungstechniken, die im gesamten Körper in Rücken-, Bauch- und Seitenlage angewendet werden;
  • die Verwendung von Faszienablösetechniken für spezifische Probleme;
  • die Freisetzung der Dura Mater;
  • Spezifische Freisetzungstechniken für den Hals;
  • Spezifische Freisetzungstechniken für die Transversalmembranen: Becken, Atemwege und Brust.
  • Integration von Faszienfreisetzungstechniken in eine Shiatsu-Sitzung, um deren Wirksamkeit und Langzeitwirkung zu verbessern.
    Gabriella Poli unterrichtet Shiatsu seit 1989 und ist Mitbegründerin des ESI und des ESI Rom. Sie studierte lange Zeit bei Pauline Sasaki, Cliff Andrews und Saul Goodman.

Kursgebühr: € 360,- / € 330,- // Kurszeiten: 10:00 – 18:00 Uhr
Der ermäßigte Betrag gilt für ESI-SchülerInnnen, ESI-Diplomierte, Mitglieder des ÖDS

KursOrtDatumLeitung
21220WienMo 28.09.20 – Mi 30.09.20Gabriella Poli

WELLMOTHER SHIATSU Modul 3, Die Zeit nach der Schwangerschaft

Mit Shiatsu die Mutter nach der Geburt und Babys im ersten Lebensjahr unterstützen
Aufbauend auf „Wellmother Shiatsu – Grundlagen“ richtet sich dieser Kurs an Shiatsu-PraktikerInnen (mit und ohne Erfahrung in der Arbeit mit Schwangeren), die ein tieferes Verständnis dafür entwickeln möchten, wie wir mit Shiatsu Frauen und ihre Babys nach der Geburt – sowohl in der Wochenbettzeit als auch in der späteren postpartalen Zeit – bestmöglich unterstützen können.
Ein umfassendes Verständnis dafür zu erhalten, wie sich Meridiane und Gefäße im ersten Lebensjahr entwickeln, ist ein wesentlicher Inhalt dieses Workshops, da dies nicht nur für unsere Arbeit im Shiatsu, sondern für ein Verständnis der menschlichen Entwicklung insgesamt und des eigenen Weges hilfreich ist.
Die Außerordentlichen Gefäße spielen auch in der postpartalen Zeit sowohl für die Mutter als auch für das Baby eine große Rolle. In diesem Kurs vermittelt Suzanne Yates nicht nur weitere Aspekte der „inneren“ (Ren Mai, Du Mai, Chong Mai und Dai Mai), sondern auch ein Verständnis für die „äußeren“ Außerordentlichen Gefäße Yin/Yang Wei Mai (Yin/Yang Verbindungsgefäß) und Yin/Yang Qiao Mai (Yin/Yang Fersenlenker), die für die Behandlung der Mutter und des Babys nach der Geburt besonders hilfreich sein können.
Kursinhalte
Mutter
  • Detaillierte Östliche Theorie der postpartalen Zeit und der Veränderungen für die Mutter; Vertiefung des Verständnisses der Außerordentlichen Gefäße und deren Bedeutung in dieser Zeit, um diese gut in die Arbeit integrieren zu können
  • Yin/Yang Wei Mai und Ying/Yang Qiao Mai – Bedeutung, Funktion, Verlauf und Möglichkeiten, diese Außerordentlichen Gefäße in der postpartalen Zeit einzusetzen
  • Anatomie und Physiologie in der Wochenbettzeit und im Laufe des ersten Jahres nach der Geburt – praktisch und erlebbar vermittelt
  • Unterstützung mit Shiatsu in der Wochenbettzeit und in der späteren postpartalen Zeit (bis zum Ende des ersten Jahres), sowie bei speziellen Beschwerden, Unterstützen des Stillens und bei Problemen rund um das Stillen, Unterstützung zur Rückbildung und Kräftigung des Beckenbodens
  • Behandlungsmöglichkeiten nach einem Kaiserschnitt, Narbenarbeit
  • Erkennen von Situationen, in denen an medizinische Betreuung weiterverwiesen werden sollte und nicht mit Shiatsu gearbeitet werden sollte
  • Tiefere Techniken im Bauchbereich für die spätere postpartale Zeit
  • Eine breite Palette an Übungen für verschiedene postpartale Phasen – frühe Bauchmuskelübungen, Beckenbodenübungen, Übungen mit Baby inklusive achtsames Anpassen an die individuelle Situation (auch abhängig von der jeweiligen Geburtserfahrung)
  • Reflektieren unserer Rolle als Shiatsu-PraktikerInnen und unserer Beziehung zu Hebammen, StillberaterInnen und GynäkologInnen in der postpartalen Zeit
  • Wichtige Anamnesefragen, die einer Klientin nach der Geburt gestellt werden sollten
Baby
  • Detaillierte Östliche Theorie zur Entwicklung des Kindes im ersten Lebensjahr als Grundlage möglicher Unterstützung durch Shiatsu und um die Entwicklung der acht Außerordentlichen Gefäße und der 12 Meridiane insgesamt besser zu verstehen – für die Arbeit mit KlientInnen, aber auch für sich selbst
  • Anatomie und Physiologie der Veränderungen für das Baby nach der Geburt  – praktisch und erlebbar vermittelt
  • Motorische Entwicklung und Bewegungsmuster von Babys und Kleinkindern erforschen: dies wird uns helfen, unsere eigene Entwicklung während des ersten Jahres besser zu verstehen und das Verständnis der Entwicklung der Meridiane und Gefäße vertiefen
  • Praktische Shiatsu-Arbeit mit Babys und Kleinkindern in den ersten 12 Lebensmonaten, sowie Arbeit in besonderen Situationen, wie etwa bei Stillproblemen, Problemen der emotionalen Anpassung, Bindung, zur Förderung eines gesunden Atems und guter motorischer Entwicklung
  • Übungen gemeinsam mit dem Baby für Mütter bzw. Eltern
  • Möglichkeiten Baby-Shiatsu den Eltern zur Stärkung der Eltern-Kind-Bindung zu vermitteln
Praktische Details zum Kurs 
Am letzten Tag des Kurses haben alle TeilnehmerInnen die Möglichkeit, in Kleingruppen mit einer Klientin und ihrem Baby zu arbeiten, um sofort damit beginnen zu können, das neu erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen und in die eigene Arbeit zu integrieren.
Dieser Kurs ist eines von drei vertiefenden Wellmother Modulen, die auf dem Grundlagen-Kurs aufbauen. Voraussetzung für die Teilnahme ist daher der Besuch des Grundlagen-Kurses (ESI Wien ab 2017, ESI Berlin ab 2019, oder „Basismodul“ an der Shambhala Shiatsu Schule in den Jahren davor)
Jedes Modul ist in sich abgeschlossen, die Module können in beliebiger Reihenfolge besucht werden:
  • Wellmother 1: Schwangerschaft (2021)
  • Wellmother 2: Geburt und Wochenbettzeit (2022)
  • Wellmother 3: Die Zeit nach der Geburt (2020)
Nach dem Besuch aller vier Kurse, dem Verfassen von Fallstudien und einer Abschlussarbeit erhalten Sie das Zertifikat ‚Wellmother Maternity Shiatsu“. Detailinfos zu den Vorgaben für die Fallstudien erfolgen während des Kurses.

Die Engländerin Suzanne Yates ist eine renommierte Lehrerin und Pionierin auf dem Gebiet Shiatsu und Massage für Schwangerschaft und Geburt. Inspiriert durch ihre Ausbildungen zur Shiatsu-Praktikerin und Massage-Therapeutin vor nunmehr 30 Jahren begründete sie 1990 Wellmother, ihren eigenen ganzheitlichen Ansatz für Körperarbeit in der Schwangerschaft sowie rund um die Geburt. Seither leitet sie Ausbildungskurse für Shiatsu-PraktikerInnen, Hebammen und KörpertherapeutInnen weltweit. Sie ist Autorin mehrerer Bücher.

 

Kursgebühr: € 480,- / € 440,- // Kurszeiten: Donnerstag 14–19, Freitag und Samstag 9–18, Sonntag 9–17
Der ermäßigte Betrag gilt für ESI-SchülerInnnen, ESI-Diplomierte, Mitglieder des ÖDS

KursOrtDatumLeitung
20720WienDo 22.10.20 – So 25.10.20Suzanne Yates

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